Diskussion um die Einführung des immunologischen Stuhltests

Die Verzögerung der Einführung des immunologischen Stuhltests (iFOBT) gibt Spielraum für erneute Diskussionen über wichtige Details der anstehenden Regelung. Auch der bng kritisiert den GBA-Beschluss, nur den laborbasierten quantitativen Stuhltest als Kassenleistung zuzulassen. Entscheidend ist jedoch aus Sicht unseres Verbandes, in welcher Form die qualifizierte Beratung im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung honoriert wird. Einen ausführlichen Überblick über den Stand der Diskussion gibt die Ärztezeitung in einem Artikel vom 18.7.2016.

 

Dr. Franz Jesof Heil: "Ich hoffe, dass im Bewertungsausschuss eine vernünftige Lösung gefunden wird, die eine qualifizierte Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung/-vorsorge in den Praxen von Hausärzten, Gynäkologen und Urologen sicherstellt und gleichzeitig dabei der FIT als niedrigschwelliges Angebot für die Patienten, die keine Koloskopie wünschen oder wo eine Koloskopie nicht durchführbar ist, einen Platz findet."

 

Einzelheiten zu den Argumenten des Verbandes finden Sie unter den bng-Positionen.

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