Nachrichten für Ärzte

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Logo der Stiftung Lebensblicke zum Darmkrebsmonat 2017

Chronische Hepatitis C: Update der bng-Therapie-Empfehlungen

Die Therapie der chronischen Hepatitis C hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt. Interferon ist nicht mehr erforderlich und Ribavirin wird nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt. Die Zulassung hocheffektiver direkt antiviral wirksamer Substanzen hat seit Januar 2014 dazu geführt, dass heute fast alle betroffenen Patienten geheilt werden können. Dabei führt die nebenwirkungsarme Behandlung in kürzerer Zeit zum Erfolg.

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Vorstand im Amt bestätigt

Dr. Albert Beyer für den bng-Vorstand

Der bng-Vorstand ist auf der Mitgliederversammlung im Rahmen des 18. Gesprächsforums Gastroenterologische Praxis 2017 am Samstag in Frankfurt am Main ohne Gegengegenstimmen im Amt bestätigt worden.

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Versorgungslandschaft Gastroenterologie

Dr. Albert Beyer für den bng-Vorstand

(20.12.2016) Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) hat – zusammen mit dem Hausärzteverband und dem BDI – Anfang dieses Jahres die Versorgungslandschaft Gastroenterologie (VLG) gegründet, um eine zeitnahe Abklärung bei Patienten mit Verdacht auf CEDE sowie eine leitliniengerechte und zeitnahe Behandlung von Patienten mit gesicherter CEDE unter Berücksichtigung einer wirtschaftlichen Verordnungsweise (Ampelregelung) im Rahmen der Integrierten Versorgung (§140a SGB V) zu organisieren.

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Aktualisierte Ultraschall-Vereinbarung

Dr. Hans Worlicek für die Fachgruppe Sonographie

Die aktualisierte Ultraschall-Vereinbarung ist am 01.10.2016 in Kraft getreten. Sie wird am 01.01.2017 für die Ärzteschaft wirksam, d.h. die Änderungen müssen dann von den Länder-KVen umgesetzt werden. Mit ihnen wurde im Vorfeld der Aktualisierung Einigkeit herbeigeführt. Einzelheiten finden Sie auf den Internetseiten der KBV. Eine Erläuterung folgt demnächst in den bng-Infos in der ZfG.

Erneut Endoskop-Diebstähle in Krankenhäusern

Dr. Gero Moog für die Fachgruppe Endoskopie

Zuletzt hat es das Krankenhaus in Dillenburg erwischt: Vergangene Woche wurden dort nach Presseangaben medizinische Geräte, insbesondere Endoskope, im Wert von rund 370.000 Euro entwendet. In den letzten zwei Jahren ist eine Serie von Diebstählen in Kliniken zu verzeichnen, die den Verdacht von organisierten Raubzügen nahelegt. Dabei sind keineswegs nur Krankenhäuser betroffen. 2015 wurde die GastroPraxis Löhr Center in Koblenz Opfer der bundesweiten Einbruchsserie. bng-Mitglied Dr. Udo Benner hat über seine leidvollen Erfahrungen bei der Bewältigung der Einbruchsfolgen in den bng-Infos in der ZfG 4/2016 berichtet. Die Problematik des hinreichenden Versicherungsschutzes war Thema beim 17. Gesprächsforum Gastroenterologische Praxis in Dresden, wie in den bng-Infos in der ZfG 7/2016 berichtet.

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17. Deutscher Lebertag

Die Deutsche Leberstiftung ruft zur Teilnahme am 17. Deutscher Lebertag am 20. November 2016 unter dem Motto „Leber/wert/voll“ auf und bietet Ärzten für ihre Veranstaltung unter http://www.lebertag.org Materialien und Unterstützung an. Der bng ist Kooperationspartner. Die Termine von Patientenveranstaltungen werden auf dem bng-Patientenportal www.magen-darm-aerzte.de gesammelt. Bitte senden Sie uns dazu per E-Mail (bng@skriptstudio.de) Informationen über Ihre Veranstaltung (Programmablauf, Kontaktdaten des Ansprechpartners, Ankündigung).

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Aktualisierte US-Leitlinien zum Darmkrebs-Screening

Die United States Preventive Services Task Force (USPSTF) hat ihre Empfehlungen zum Darmkrebs-Screening aktualisiert und dabei herausgestellt, dass das Darmkrebs-Screening für asymptomatische Erwachsene mit durchschnittlichem Risiko im Alter von 50 bis 75 Jahren einen substanziellen Nettonutzen hat. Einen Bericht mit Kommentaren namhafter deutscher Gastroenterologen dazu finden Sie bei Medscape, das USPSTF-Statement ist im JAMA veröffentlicht.

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Diskussion um die Einführung des immunologischen Stuhltests

Die Verzögerung der Einführung des immunologischen Stuhltests (iFOBT) gibt Spielraum für erneute Diskussionen über wichtige Details der anstehenden Regelung. Auch der bng kritisiert den GBA-Beschluss, nur den laborbasierten quantitativen Stuhltest als Kassenleistung zuzulassen. Entscheidend ist jedoch aus Sicht unseres Verbandes, in welcher Form die qualifizierte Beratung im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung honoriert wird. Einen ausführlichen Überblick über den Stand der Diskussion gibt die Ärztezeitung in einem Artikel vom 18.7.2016.

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IQWiG eröffnet Verfahren zur Stellungnahme

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat das Stellungnahmeverfahren für das Einladungsverfahren zum Darmkrebs-Screening eröffnet. Stellungnahmen zum Vorbericht können bis zum 21.07.2016, 12:00 Uhr an berichte@iqwig.de eingesendet werden. Der Vorbericht kann unter der Projektbeschreibung P15-01 heruntergeladen werden.

Ambulant vor stationär

Die Zahlen sprechen für sich: Nach aktuellen Angaben der KBV gibt es in der ambulanten Versorgung über eine Milliarde Arzt-Patienten-Kontakte pro Jahr. 2014 wurden 552,7 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit einem Kostenvolumen von das 33,4 Milliarden Euro gemeldet. In Krankenhäusern ist bei 19,1 Millionen Behandlungsfällen mit 67,9 Milliarden Euro ein mehr als doppelt so hoher Kostenanteil angefallen. "Als Berufsverband erwarten wir, dass die Politik diesen Fakten in ihrem Agieren deutlich mehr Rechnung trägt und mit dem Prinzip »Ambulant vor stationär« endlich ernst macht", kommentiert bng-Sprecherin Dr. Dagmar Mainz.

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